Sanierung AckersteinstrasseZürich2024Thema:AdaptionGrösse:mNutzung:WohnenStatus:abgeschlossenAuftragsart:DirektauftragFläche:500 m2Bauherrschaft:privatProjekt-Team:Tobias Mocka, Leandra Imgrüth, Rosanna MayReferenzblatt Sanierung AckersteinstrasseTEC21 11/2025 AckersteinstrasseIm durchgrünten Quartier Zürich-Höngg, geprägt von lockerer Bebauung, Gärten und alten Bäumen, wollten die auftraggebenden Brüder ihr Einfamilienhaus von 1937 in ein Mehrfamilienhaus umwandeln – mit dem An-spruch, Ortsbild, Bestand und Garten zu respektieren sowie autofreies Wohnen zu ermöglichen. Der Entwurf von baubüro in situ ergänzt das Punkthaus an der Ackersteinstrasse mit einem seitlichen Anbau zu einem Mehrfamilienhaus mit drei Geschosswohnungen und verbindet die Vorgaben mit nachhaltiger Innenentwicklung und klimagerechtem Bauen mit ökologischen Materialien in biodiverser, vielfältiger Umgebung. Der dreigeschossige Anbau ist als Holzelementbau konzipiert und funktioniert statisch unabhängig vom Bestandsgebäude. In Zusammenarbeit mit Zirkular wurden verschiedene wiederverwendete Bauteile in das Projekt integriert: Das Wellblech der Fassade stammt aus einem rückgebauten Industriebau, die Balkongeländer kommen aus einem Altersheim, Radiatoren und einzelne Lavabos wurden aus Re-Use-Beständen übernommen. Im Gartengeschoss wurde in Zusammenarbeit mit Oxara, Repoxit und der Kibag ein Giesslehmboden als Pilotprojekt umgesetzt. Der zementfreie Unterlagsboden mit sichtbar geschliffenem Terrazzo wurde hier erstmals in dieser Ausführung eingebaut. Fotos Finale Aussen- und Innenaufnahmen: Tim Kurz Aufrichte: Julia Schöni Lehmunterlagsboden: Leonie Isler