KLARA 13

PROJEKT: Umnutzung und Sanierung Clarastrasse 13 & Claramattweg 8
ORT: Clarastrasse 13, Basel
BAUJAHR: 2017
BAUHERRSCHAFT: Pensionskasse Basel-Stadt und Klara 13 AG
PROJEKTLEITUNG: Gerhard Paul Rössler
MITARBEITER: 
Marianthi Konstantinidou, Debora Joerin, Kerstin Müller
FACHPLANUNG: Altermo Elektroplanung, Bogenschütz AG, Berchtold und Tosoni Ingenieure, Rolf Vetter GmbH, V+B Sanitärplaner GmbH

FOTOS: Lea Hummel  / in situ

Die Clarastrasse, die während zwei Jahrzehnten als Billigshoppingmeile bekannt war, soll sich zu einer Boulevardstrasse mit vielseitigen Angeboten wandeln. Die Verbindungsachse zwischen der Messe Basel und dem historischen Zentrum die von einer breiten Laufkundschaft profitiert, soll mit neuen Angeboten und Läden

aufgewertet werden.

Die KLARA 13 AG bietet eine Plattform für gastronomische Innovationen und kulturelle Aktivitäten, die dem Quartier ein neues Herz gibt. 

Das Gebäude ist Eigentum der Pensionskasse Basel-Stadt .

Die KLARA 13 AG mietet das EG und das UG auf einer Fläche von 1500 m2 (EG 630 m2 / UG 870 m2).

Kern des Projektes ist der Gastraum im Erdgeschoss mit 9 Kochboxen, Sitzbereichen innen und aussen, die zum Essen, zum Entspannen und zum Konsumieren einladen, und mit Bereichen zum Surfen und Arbeiten ausgestattet sind. Der Gastraum bietet Platz für 290 Personen, der angrenzende Saal hat eine Kapazität von 200 Personen.

Eine bestehende Rolltreppe wurde entfernt und durch eine konventionelle Treppenanlage ersetzt, die den Allzweckraum im Untergeschoss erschliesst. Die Treppenanlage ist nach oben offen und schafft dadurch eine optische Verbindung zwischen den beiden Geschossen. Der Mehrzweckraum steht für vielfältige Nutzungen zur Verfügung.

Zusätzlich befinden sich im Untergeschoss unterstützende Funktionen, wie die Sanitäranlagen, Technikräume, Lager und die Spülküche. Alle bestehenden technischen Einrichtungen in den beiden Geschossen mussten aufgrund ihres Alters und aufgrund der neuen Nutzung demontiert und ersetzt werden.

Da im Erdgeschoss intensiv gekocht wird, wurde ein neues hochwertiges Lüftungssystem erstellt, um die Geruchsemissionen so weit als möglich zu eliminieren. Aufgrund der grossen Luftmenge, wird der Kochbereich durch eine zweite räumlich getrennte Lüftungsanlage entlüftet.

Sämtliche notwendigen Leitungen sind sichtbar montiert. Alle sichtbaren Oberflächen wurden in ihrer Ursprünglichkeit belassen, um die vorhandenen Gebauchsspuren zu zeigen. Der bestehende Fertigparkett im Erdgeschoss wurde entfernt, um den darunterliegenden, bestehenden Kunststeinbelag wieder hervorzuholen. Der Belag wurde gereinigt und mit Steinöl behandelt.

Der Eingang zu den Restaurants liegt an der verglasten Fassade der Clarastrasse 13, die aus raumhohen Verglasungselementen besteht, die sich im Sommer öffnen lassen.

 

ERÖFFNUNG