der ehemaligen hauptsitzes der schweizerischen
volksbank wird zum "haus der mitte", einem ort für
künstlerische umtriebe mitten in der stadt. eine
nutzungsänderung vom reinen büro zum
multikulturellen haus des permanenten provisoriums
findet statt.
diese wird realisiert durch einen schrittweisen rück- und umbau unter
grösstmöglicher wiederverwendung der am ort demontierten bauteile und
-materialien.
das gebäude war zwischen 1950 und 1980 verschiedentlich umgebaut und mit
vielen applikationen
versehen worden. es drängte sich auf, diese inkrustrationen zu entfernen
und das gebäude auf seine
ursprüngliche struktur zurück zu bauen.
unter schichten von bodenbelägen und unterlagsböden kamen zum teil intakte
plattenböden oder parkettböden zum vorschein.
kaffeehaus
neben dem grossen kaffeehaus in der schalterhalle im eg wurden analog
zu den raucher- und nichtraucherabteilen der eisenbahn die zwei cafés „fumare
- non fumare" eingerichtet. ohne radikale eingriffe in die bausubstanz ist
ein attraktiver treffpunkt mit einem angebot für gute und schnelle
verpflegung entstanden.
bank
die freie gemeinschaftsbank bcl zügelte ihren hauptsitz von dornach
nach basel und verdoppelte die bürofläche. neugestaltung des
schalterbereiches, der büros und der sitzungszimmer im 2. og.
literaturhaus
für das neugegründete literaturhaus wurden im 3. og ein teilbarer
lesesaal, foyer und büros eingerichtet.
schriftstellerwohnung
die wohnung soll den hier eingeladenen schriftstellerinnen und
schriftstellern einen angenehmen aufenthalt und optimale
arbeitsbedingungen gewährleisten.