zusammenarbeit mit ursula staub-felber, innenarchitektin
vsi, bern
renovation der fassaden und gästezimmerDie verschiedenen Teilrenovationen der letzten Jahre im
jeweiligen Stil der Zeit hatten zu einem kunterbunten
Materialmix geführt, welcher das ursprüngliche Konzept
des Hauses überdeckte.
Ziel der Renovation im Sommer 2005 war es, eine klare
gestalterische Linie zu finden, welche eine eigenständige, zeitgemässe Krafft-Atmosphäre schafft. Im Grossen und
Ganzen wurden die Zimmer deshalb auf den Stand von
1957 zurückgebaut und wo nötig mit neuen Elementen
ergänzt. Mit den bestehenden und den neuen Möbeln
wurde eine Zeitspur von 1920 bis heute gelegt.
Die verschiedenen abgehängten Gips- und Täferdecken
wurden entfernt, die Parkettböden geschliffen und geölt. Neue schlanke Einbauschränke am Kopfende der Betten
ersetzen die voluminösen Schränke bei den Fenstern. Mit
den ausgewählten Leuchten wird ein stimmungsvolles
Ambiente geschaffen.
Da das Haus nur über ein Treppenhaus verfügt, wurden
die Etagen mit Brandschutztüren ausgerüstet, die sich im
Brandfall automatisch schliessen. Eine Brandmeldeanlage
der neuesten Generation garantiert für die Sicherheit der
Hotelgäste.
Ein Hot Spot bietet schnellen, kabellosen Anschluss ans
Internet im ganzen Hotel und auf der Hotelterrasse.
Basler Wasser und Tee werden den Gästen auf der Etage
angeboten, dafür gibt es in den Zimmern keine
energiefressenden Minibars.
Im Sommer 2005 wurden auch die Fassaden
renoviert. Die Gewände aus grünem Bernersandstein
wurden neu aufgebaut und gestrichen, der Verputz wurde erneuert. Die alten
Fenster wurden durch neue Holzfenster ersetzt. Die goldene,
dreidimensionale Schrift wurde belassen, bzw. auf der
Rheinseite neu vergoldet, die verschiedenen Anschriften
auf der Brandmauer übermalt, und das Vordach zur
Rheingasse hin entfernt.
Das Haus ist nun wieder als Dreisternhotel klassifiziert.
Der rote Teppich auf der Treppe ist ausgerollt
zum Empfang der Gäste.