Die ehemalige Fabrikhalle 4/5 auf dem Gundeldinger
Feld wurde zum Hauptsitz der pro natura mit 60 Arbeitsplätzen
umgebaut. Dazu wurden zwei Zwischenböden aus Ortbeton eingezogen. Die
einzelnen Büros sind über einen offenen Laubengang erschlossen. Alle
nichttragenden Zwischenwände wurden aus ungebackenen Lehmsteinen
gebaut und mit einem Lehm Schlämmputz überzogen. Die Geländer um den
über drei Stockwerke durchgehenden Innenhof wurden als Blumenkiste
ausgestaltet. Die Pflanzen werden mit Regenwasser automatisch
bewässert. Auch die WCs werden mit Regenwasser gespült. Auf der
Südseite der Sheddächer wurde eine Solaranlage von 50 kWp installiert.
Der Einbau eines Liftes ist vorgesehen, dieser wird aus Kostengründen
aber erst in dem Moment eingebaut, wo er wirklich benötigt wird. Die
neuen Aussenwände und das Dach wurden so isoliert, dass das Gebäude
dem Umbau-Minergie-Standard erreichen wird, wenn irgendwann auch noch
die Oberlichter erneuert werden.
