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Mit dem
Umzug der WELEDA vom Dorfzentrum ins Industriegebiet von Arlesheim wurde
das ehemalige Produktions- und Verwaltungsgebäude zum Verkauf
freigegeben.Die Ita Wegman Klinik (IWK) wollte das Gebäude übernehmen und
mittelfristig zu einem Zentrum für Komplementärmedizin ausbauen.
Dank dem Kauf der Liegenschaft durch die Edith Maryon Stiftung (EMS)
konnte diese langfristig für den gewünschten Zweck sichergestellt werden,
ohne dass die IWK ihre Eigenmittel binden musste; die IWK übernahm das
Gebäude von der EMS im Baurecht.
Bauliche Massnahmen
die bestehenden Räume wurden mit möglichst geringem finanziellem
Aufwand für eine differenzierte Nutzung während der nächsten zehn
Jahre eingerichtet.. Die Reduktion des Energiebedarfes, sowie die
Verwendung biologisch einwandfreier, dauerhafter Baumaterialien wurden
gefordert. (z.B. Ersatz der alten Fenster)
Vor allem galt es, die baulichen Massnahmen auf ein Minimum zu
beschränken. Wo bauliche Massnahmen unvermeidlich waren, hatte das
Weiter- und Wiederverwenden Priorität vor dem Ersetzen. Noch
brauchbare Bauteile wurden via Bauteilbörse einer Wiederverwendung
zugeführt. dieses differenzierte Vorgehen ist für Planer und Bauleiter
viel anspruchsvoller , lohnt sich jedoch für alle Beteiligten: Ein
bewusster, schonender Umgang mit der bestehenden Bausubstanz schlägt
sich nicht nur in der Oekobilanz und der Atmosphäre, sondern auch in
tieferen Mietzinsen nieder.
Grosse Ausgaben verursachten die Anpassungen an die Feuerpolizeilichen
Vorschriften (Brandabschnitte, Blitzschutzanlage).
Für Personen mit Behinderungen wurde der Eingangsbereich am
Stollenrain mit einer Rampe versehen. Ein neuer Lift macht den
gesamten Hauptbau rollstuhlgängig.
Nutzungen
Medizinische und therapeutische Nutzungen im Zusammenhang mit der Ita
Wegman Klinik ergänzen und komplettieren das Angebot der Klinik und
machen den Pfeffingerhof zu einer wichtigen Adresse im Dienste der
Gesundheit: dies drei Arztpraxen, das Medizinische Trainingszentrum
SIRIUS, die Ausbildung Pflege, die Weiterbildung Pflege, eine bildende
Kunsttherapie, eine Tanztherapie, eine Praxis für Alexandertechnik
sowie ein Sprachheilkindergarten. Die Familienräume und die Büros der
Sozialberatung der Gemeinde Arlesheim bilden im Pfeffingerhof einen
Pfeiler des sozialen Arlesheim. Allen Mietern, aber auch
Aussenstehenden zugänglich ist der grosse Veranstaltungssaal mit 100
Plätzen und ab nächsten Sommer das im lauschigen Innenhof gelegene
Bistro.
Das ebenfalls öffentlich zugängliche Hostel
Butterfly mit seinen 50 Betten bietet eine günstige
Übernachtungsmöglichkeit im Birseck. Verschiedene weitere
Einzelnutzungen wie eine Computerschule, ein Büro für
Gartenarchitektur, sowie Archiv- und Lagernutzungen in den
Kellerräumen komplettieren das Angebot.
 
souterrain
fassade haupteingang

erdgeschoss
obergeschoss |