
Die
Gesellschaft für Arbeiten und Wohnen (GWA) betrieb in Riehen ein Wohnheim,
das nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprach. Deshalb wurde ein
neuer Standort gesucht und im Laufe des Jahres 2003 wurde eine geeignete,
gut gelegene Liegenschaft im St. Johann Quartier in Basel gefunden.
Die Stiftung Edith Maryon erwarb das Grundstück und verkaufte das
Vorderhaus im Stockwerkeigentum, begründet auf einem Baurecht, an die GAW.
Das ca. 100
jährige Mehrfamilienhaus wurde in ein Wohnheim für 13 Bewohner
umgebaut. Die bestehenden zwei 3-Zimmer-Wohnungen pro Stockwerk wurden
zu einer Gruppenwohnung zusammengelegt und behindertengerecht
umgebaut. Im bestehenden Treppenhaus wurde ein Lift eingebaut, der
über den Balkon alle Stockwerke erschliesst. Durch den Abbruch der
Zwischenwand Küche / Zimmer, entstand eine Wohnküche, die gemeinsam
genutzt werden kann. Pro Stockwerk wurde ein bestehendes Bad
aufgefrischt und eines zu einer invalidengerechten Dusche umgebaut. Es
entstand so eine Gruppenwohnung mit 4 Zimmern, einem Bad, einer Dusche
und einer Wohnküche als Gemeinschaftsraum.
Im Erdgeschoss hat das Leiterteam zwei Büroräume und einen kleinen
Aufenthaltsraum, wo die Bewohner ihre Post abholen, telefonieren und
im Internet surfen können. Im neu ausgebauten Dachgeschoss befindet
sich der grosse Aufenthaltsraum mit Gemeinschaftsküche und Terrasse.
Die Räume wurden für vorwiegend junge Bewohner möbliert. Farben
akzentuieren die Zwischenzonen und Allgemeinräume. Die Zimmer sind
farblich neutral gestaltet, damit der Bewohner die farblichen Akzente
selber setzen kann. |