
Ursprünglich
wurde das zweigeschossige Hinterhaus als Büro- und Werkstattgebäude
erbaut. Die Bausubstanz des Büroteils war gut erhalten und musste nur
sanft renoviert werden, der ehemalige Werkstattteil hingegen war
abbruchreif.. Das Konzept sah vor, den gesamten Erdgeschossbereich für
einen anthroposophischen Verein umzubauen und im Obergeschoss eine Wohnung
zu erstellen.
Im Erdgeschoss
werden die ehemaligen Büros vom Verein als solche weiter genutzt und
im Bereich der Werkstatt wurde neu ein grosser Saal mit 3.30 Raumhöhe
für die Vereinszusammenkünfte erstellt. Der grosszügige Eingang liegt
im seitlichen Anbau, Über dem Saal entstand im Obergeschoss ein
grosser Wohnraum mit Küche und neuem Bad. Der frei in den Raum
gestellte Raum bildet gleichzeitig eine Galerie, die direkt vom
Wohnraum aus oder über den Estrich zugänglich ist. Über dem Anbau
befindet sich eine grosszügige Terrasse. Der Charakter der
bestehenden Zimmer im Altbaubereich blieb erhalten und hebt sich ab
vom modernen neuen Teil. Das Volumen und die Fassadengestaltung des
Neubaus nimmt Bezug auf die frühere Situation. Das Sockelgeschoss
wurde betoniert und verputzt, das Obergeschoss als Holzbau mit offener
Schalung erstellt. |