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Der Markthallen-Komplex in Basel besteht aus einem
gewaltigen Kuppelbau und angegliederten Flachbauten, die wiederum von
einem mehrgeschossigen Gebäudering umgeben sind. Unter dem Kuppelbau
und den angrenzenden Flachbauten liegt ein grossräumiges, befahrbares
Untergeschoss. Der Bebauungsplan sieht für den heutigen Gesamtkomplex
die Erweiterung durch ein Hochhaus vor.
Die ursprüngliche Nutzung der Markthalle als
Grossmarkt für Obst und Gemüse ist abgelaufen. Wie kann in diesem
geschichtsträchtigen Gebäude ein neuer urbaner Schwerpunkt entstehen?
Das Projekt Markthalle entstand in Anlehnung an die
frühere Funktion Markthalle als Markt für landwirtschaftliche
Produkte. Die neuen Angebote werden vor Ort hergestellt oder durch die
Besucher und Nutzer an Ort z.B. zu ihrem allerersten Eindruck der
Stadt verarbeitet. Damit wird eine Kontinuität der Stimmung der
ursprünglichen Widmung des Gebäudes angestrebt – in öffentlicher Form,
für Hersteller, Konsumenten und Besucher aller Schichten und
Altersstufen. Was in den vergangenen 75 Jahren die Auslagen von
exotischen und heimischen Früchten unter der Kuppel aus Beton waren,
spiegelt sich nun in der Welt von traditionellen und modernen
Dienstleistungen, am Tag und in der Nacht, für die ganze Stadt, je
nach Bedürfnis für ein paar Stunden oder en passant. Nichts ist so
attraktiv mit den Produkten verbunden wie ihre Herstellung: Das
Projekt für die Markthalle eröffnet vor allem diese direkte Erfahrung:
die Erfahrung von Musik, Reinigung, Information, Entwicklung der
Stadt, Journalismus, Engagement, Vintage, erlesener Gastronomie im
spezifischen Turnus des Basler Jahres, in einer Ambiance der
Intensität, Vielfalt und Authentizität.
Was das Gundeldinger Feld für das Quartier, das
Unternehmen Mitte für die Stadt, das soll die Markthalle für die
Region werden. Deshalb: Kuppel frei für die Region!
Projektpartner
Planung und Bau Hochhaus:
Diener& Diener Architekten AG
Sanierung und Umnutzung bestehende Gebäude:
Baubüro insitu GmbH
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