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Die ABS
überlegte sich, das Gebäude Amthausgasse 21 in Olten als Firmensitz zu
kaufen und einzurichten. Ziel der Studie war es, nachzuweisen, ob sich das
Gebäude für das gegebene Raum- und Nutzungsprogramm eignet und ob durch
geeignete bauliche Massnahmen der Zielwert A des Effizienzpfad Energie
nach SIA erreicht werden kann.
Die
Untersuchung des Gebäudes Amthausgasse 21 hatte ergeben, dass das von
der ABS vorgegebene Raum- und Nutzungsprogramm im vorgesehenen Gebäude
vollumfänglich und mit wenigen baulichen Eingriffen umgesetzt werden
kann. Die baulichen Eingriffe beschränken sich hauptsächlich auf die
Wärmedämmung der Aussenhülle, ein neues, energieoptimiertes Heizungs-
und Lüftungssystem, sowie den Einbau der Servicecenters in jedem
Stockwerk. Die Arbeitsplätze werden prinzipiell mit den bestehenden
Möbeln in den bestehenden Räumen eingerichtet.
Die
Elementkostenschätzung nach BKP zeigte, dass sich die Umnutzung
ökonomisch gesehen lohnt: der Umbau wird auf ca. 75% der Neubaukosten
geschätzt. Dabei sind ca. ein Drittel der Ausgaben für
Energiesparmassnahmen vorgesehen. Oekologisch gesehen schlägt die
Wiederverwendung der grauen Energie und die Sparsamkeit der baulichen
Eingriffe positiv zu Buche. Volumenmässig werden ca. 6.7 % der
Bausubstanz abgebrochen und 4 % neu dazugebaut. Der Verbrauch an
grauer Energie wird auf 60 MJ/m2a geschätzt.
Mit
den vorgeschlagenen Massnahmen wurde der Zielwert A von 480 MJ/m2a des
SIA Effizienzpfad Energie knapp unterschritten, das Gebäude ist also
2000-Watt-kompatibel.

EG |

Längsschnitt |

Nutzungen |